Eine fiktive Kundin zahlt 59,90 € über einen Zahlungsdienstleister. Auf deinem Bankkonto erscheint oft nicht dieser Betrag. Es erscheint die Auszahlung: viele Zahlungen eines Zeitraums, abzüglich Gebühren und Erstattungen, in einer Überweisung. Wann und in welcher Form ausgezahlt wird, unterscheidet sich je Anbieter und Produkt. Die Konditionen stehen in den Unterlagen des jeweiligen Anbieters.
Deshalb scheitert der direkte Vergleich „Rechnung gegen Banküberweisung“. Die Differenz sind Gebühren, Erstattungen und Zahlungen, die noch unterwegs sind.
Buchhalterisch helfen drei Ebenen:
- Ebene 1, Bestellung und Rechnung: Die Rechnung dokumentiert Umsatz und Forderung.
- Ebene 2, Zahlung: Die Kundschaft hat bezahlt, das Geld liegt beim Dienstleister.
- Ebene 3, Auszahlung: Das Geld kommt, je nach Anbieter, als Sammelbetrag oder als Überweisung des Guthabens auf dein Bankkonto. Die Auszahlung ist kein Umsatz, sondern ein Geldtransfer.
Jede Ebene hat einen eigenen Beleg. Das ersetzt keine Steuerberatung.