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Scan-Workflow mit weclapp: alle Scan-Modi im Überblick

Vom Lieferschein über Artikel und Karton bis zum Wagen: welcher Scan-Modus zu deinem Packtisch passt.

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Mit Fulfillment 4 weclapp wird dein Packtisch zur Scan-Station: Du scannst den Lieferschein, bestätigst die Ware per EAN, Charge oder Seriennummer, und der Versand-Scan (oder, wenn aktiviert, automatisch der letzte Artikel-Scan) erzeugt Versandlabel und Status „Versendet“ in weclapp. Welche Scan-Modi es gibt, wie Packer:innen sie im Alltag nutzen und was dafür in weclapp vorbereitet sein muss, findest du auf dieser Seite im Überblick – ehrlich beschrieben, inklusive der Grenzen.

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Webinar-Aufzeichnung: Fulfillment 4 weclapp an der Packstation

Im Webinar mit weclapp zeigen wir die App live am Packtisch: Lieferung scannen, Ware bestätigen, Label drucken. Die Aufzeichnung stammt aus dem Frühjahr 2024, einige der unten beschriebenen Modi sind seitdem dazugekommen.

Die Scan-Modi im Überblick

Jeder Modus ist ein eigener Artikel mit Ablauf, Zielgruppe und Grenzen:

  • Lieferschein scannen, Label drucken – der Einstieg: Liefernummer scannen, Lieferung öffnen, mit dem Versand-Scan abschließen. Wahlweise Auftragsnummer statt Liefernummer oder zusätzlich die Trackingnummer eines externen Labels. Auch als papierlose Lieferungsliste ohne Scan.
  • Packkontrolle per Barcode: Artikel scannen, Mengen prüfen – jede Position per EAN bestätigen, Zähler läuft mit, Versand erst, wenn alles stimmt. Stücklisten, Zwischenspeichern, Teilmengen mit Restlieferung.
  • Chargen und Seriennummern scannen – GS1-128- oder DataMatrix-Code am Karton, einfache Chargennummer, Seriennummer oder IMEI: die App wählt Charge und Bestand deterministisch.
  • Mehrpaket-Versand: Karton scannen, Label je Paket – Karton scannen, Artikel zuordnen, ein Label je Paket. Mengengrenzen je Artikel und Gewichtsgrenzen je Paket, Standard-Kartonage je Versandart, Kartonbestand in weclapp.
  • Sammelpicking mit Wagen und Turbo-Label – mehrere Lieferungen einer Versandart auf einem Wagen, per Scan picken, Labels vorab erzeugen und beim Artikel-Scan drucken. Für Shops mit vielen Einzelartikel-Aufträgen.
  • QR-Code-Login am Packtisch – Anmeldung per QR-Etikett statt Passwort, widerrufbar, für gemeinsam genutzte Packtische und Handhelds.

Welcher Scan-Modus passt zu dir?

Die Modi hängen weniger von der Branche ab als von deinem Packtisch. Typische Setups, so wie wir sie bei weclapp-Versendern sehen:

  • Ein Packtisch, Tablet oder Laptop, kleiner 2D-Scanner, Labeldrucker: Lieferschein scannen plus Packkontrolle per Barcode. Papierlos über die Lieferungsliste, die nächste Lieferung öffnet sich automatisch.
  • Mehrere Packer:innen an mehreren Stationen: dasselbe, dazu je Person ein eigener Filter auf die Lieferungen und QR-Code-Login, damit niemand Passwörter am Packtisch tippt.
  • Viele Aufträge mit genau einem Artikel: Sammelpicking mit Turbo-Label. Der Wagen sammelt die Lieferungen, das Label ist schon fertig, wenn der Artikel am Packplatz gescannt wird.
  • Große B2B-Aufträge, Paletten, Spedition: Packkontrolle mit Karton-Scan, bei Bedarf Seriennummern. SSCC-Palettenlabels und Gefahrgut laufen über die Carrier-Anbindung, zum Beispiel Gebrüder Weiss oder Dachser.
  • Chargenpflichtige Produkte (Nahrungsergänzung, Inhaltsstoffe, Kosmetik): Chargen-Scan per GS1-Code. Ein Scan am Karton wählt Artikel und Charge; weicht das Mindesthaltbarkeitsdatum im Code vom Bestand ab, warnt die App.
  • Sets und Stücklisten: Packkontrolle mit Stücklisten-Kennzeichen, dann wird das Set gescannt und die Komponenten zählen mit.

Unsicher? Wir schauen uns deinen Packtisch im Erstgespräch an und sagen dir, welche Kombination du wirklich brauchst.

Was du dafür in weclapp brauchst

  • Artikelstammdaten: EAN je Artikel (bei Varianten je Variante). Chargen- oder Seriennummernpflicht am Artikel, wenn du diese Modi nutzt.
  • Zusatzfelder: je nach Modus ein paar Custom-Attribute an Lieferung oder Artikel, zum Beispiel „nur per Scan bestätigbar“, „Stückliste“ oder „muss nicht gescannt werden“. Wir legen sie mit dir an.
  • Drucker: ein Labeldrucker, der über weclapp-Druckjobs erreichbar ist; optional eigene Drucker für Zoll- und Gefahrgutdokumente.
  • Hardware am Packtisch: ein Handscanner, der sich wie eine Tastatur verhält und den Scan mit Enter abschließt (für DataMatrix- und QR-Codes ein 2D-Scanner), dazu ein Browser.
  • Carrier: dein eigener Vertrag beim Versanddienstleister, angebunden über Fulfillment 4 weclapp, etwa DHL Paket, DPD, GLS, Österreichische Post oder Schweizerische Post.

Scan und Druck, Zoll, Gefahrgut

Der Scan ist der Auslöser, drei Dinge hängen daran:

  • Labeldruck: Label beim Versand-Scan drucken, erneute Label-Erzeugung bei bereits versendeten Lieferungen (nur mit der Einstellung „Doppelversand erlauben“), Druckerzuordnung je Dokumentart. Details auf Druckautomatisierung mit weclappOS.
  • Zoll: Zolldaten kommen aus den weclapp-Artikeln und landen beim Labeldruck in den Zollpapieren, ohne zusätzlichen Schritt am Packtisch. Details auf Zoll-Automatisierung 4 weclapp.
  • Gefahrgut: ADR-Prüfung und Beförderungspapiere entstehen beim Versand aus den Gefahrgutdaten deiner Artikel. Details auf Gefahrgut 4 weclapp.

Was wo funktioniert

Lieferschein-Scan: Standard in jeder Installation. Scannt die weclapp-Liefernummer; mit der Einstellung „Aufträge anstatt Lieferungen scannen“ stattdessen die Auftragsnummer, die Lieferung entsteht dann automatisch.

Trackingnummer-Scan: Optionale Einstellung für Lieferungen, an denen die Trackingnummer eines externen Labels schon in weclapp steht; wir richten sie mit dir ein. Eine Shop-Bestellnummer ist nicht scanbar.

Artikel-Scan: Braucht EAN oder Artikelnummer am Artikel. Artikel ohne EAN, Charge oder Seriennummer bestätigst du manuell, mit Begründung.

Karton-Scan: Braucht die Kartonagen als Artikel mit EAN in der weclapp-Warengruppe „Versandmaterial“. Ein Label je Karton bei allen Carriern, die Mehrpaket-Sendungen können.

Chargen-Scan: GS1-128 und GS1-DataMatrix mit GTIN, Charge und optional Mindesthaltbarkeit, alternativ die reine Chargennummer. Der Artikel muss in weclapp chargenpflichtig sein; die GS1-Variante schalten wir für dich frei.

Seriennummern-Scan: Exakte Seriennummer gegen den weclapp-Bestand oder IMEI mit Prüfziffer über den Kommentar-Scan; Doppelscans werden erkannt.

Sammelpicking und Turbo-Label: Im Rollout mit ausgewählten Kunden. Turbo-Label nur für Lieferungen mit genau einem Artikel in Menge eins, weil die Labels vorab beim Carrier erzeugt werden.

QR-Code-Login: QR-Etikett mit widerrufbarem Token, keine Passwörter am Packtisch. Rechte bleiben die des hinterlegten Benutzerkontos.

FAQ

Häufige Fragen

Welche Scanner funktionieren mit Fulfillment 4 weclapp?

Handscanner, die sich wie eine Tastatur verhalten und jeden Scan mit Enter abschließen, per USB oder Bluetooth. Für GS1-DataMatrix-Codes und den QR-Login brauchst du einen 2D-Scanner. Die App läuft im Browser und lässt sich als Web-App installieren, auf Handhelds, soweit deren Browser das unterstützt. Einen Kamera-Scan über das Smartphone gibt es nicht.

Was muss in weclapp vorbereitet sein?

Artikel mit EAN, bei Bedarf Chargen- oder Seriennummernpflicht, und je nach Modus ein paar Zusatzfelder, die wir mit dir anlegen. Die Lieferungen kommen wie gewohnt aus deinen weclapp-Aufträgen.

Kann ich die Scan-Modi kombinieren?

Ja, sie bauen aufeinander auf: Die Paket-Ansicht ist die Basis, darauf setzt der Artikel-Scan, darauf der Karton-Scan. Chargen-Scan läuft innerhalb des Artikel-Scans. Batch-Picking und Scan-to-Login sind eigene Bausteine, die du unabhängig aktivierst.

Was passiert, wenn ein Scan nicht passt?

Die App spielt einen Fehlerton und zeigt eine klare Meldung: Artikel nicht gefunden, bereits in ausreichender Menge gescannt, Charge für andere Aufträge reserviert. Versendet wird erst, wenn alle Positionen bestätigt sind.

Kann die App Mengen in weclapp ändern, wenn etwas fehlt?

In einem klar begrenzten Fall: Markierst du eine Position als nicht auf Lager oder beschädigt, versendet die App nur die tatsächlich gepackte Menge und legt für den Rest eine neue Lieferung im weclapp-Auftrag an, auf Wunsch mit einem Webhook an dein Team. Alles andere, etwa Artikel oder Preise, bleibt in weclapp. Voraussetzung ist der aktive Artikel-Scan.

Wird das Versandlabel beim Scan automatisch gedruckt?

Ja, über weclapp-Druckjobs auf den Drucker, den du in der App hinterlegst. Wie Labeldruck, Nachdruck und Druckerzuordnung im Detail laufen, beschreibt die Seite Druckautomatisierung.

Welcher Scan-Workflow passt zu deinem Packtisch?

Wir schauen uns dein Setup gemeinsam an – vom Scanner über die Artikelstammdaten bis zum Labeldrucker.

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