Kostenloser n8n-Agent für weclapp
n8n 4 weclapp: Retourenlabels automatisch erstellen
Kurz gesagt: Der Agent „Create return labels“ für n8n holt alle 10 Minuten die weclapp-Lieferungen eines Vertriebskanals ohne Retouren-Sendungsnummer, lässt dafür ein Retourenetikett erstellen – direkt über die DHL Returns API oder über deine weclapp-Versandintegration mit shipcloud, sendcloud oder DHL – und speichert Retourennummer und Etikett-PDF an der Lieferung. Über shipcloud gehen so auch Retouren mit DPD und UPS, mit eigenem Vertrag auch mit GLS und Hermes. Er nimmt nur Aufträge ab einem Stichtag, startet im Probelauf und erstellt je Lauf höchstens 5 Etiketten. Das Hinlabel fasst er nicht an.
Wer jeder Sendung ein Retourenetikett beilegt, erzeugt es heute oft von Hand: Lieferung öffnen, Etikett anstoßen oder im DHL-Geschäftskundenportal anlegen, Nummer und PDF zurück in weclapp bringen. Das kostet bei jeder Lieferung ein paar Klicks, und eine vergessene Lieferung fällt erst auf, wenn die Kundin ihr Paket zurückschicken will. Diese Seite zeigt, wie der Agent das übernimmt, welche Lieferungen er nimmt und wie du ihn einrichtest.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Agent fragt weclapp regelmäßig ab. Ein n8n-Zeitplan startet ihn alle 10 Minuten; er liest die Aufträge eines Vertriebskanals und davon die Lieferungen, die noch keine Retouren-Sendungsnummer haben.
- Altbestand bleibt unberührt. Er nimmt nur Aufträge ab dem Stichtag
cutoffDateund läuft erst, wenn du ihn gesetzt hast. Nach dem Import steht er im Probelauf und meldet nur, was er täte; je Lauf erstellt er höchstens 5 Etiketten. - Das Ergebnis liegt an der Lieferung. Retourennummer im Feld
packageReturnTrackingNumber, beim DHL-Weg zusätzlich das Etikett als PDF im Dokumentenbereich. - Rund 8 Stunden im Monat bei 1.000 Etiketten. Im Rechenbeispiel unten mit geschätzten 30 Sekunden Handarbeit je Retourenetikett sind das 100 Stunden und 1.875 € Lohnkosten im Jahr. Deine Zahlen hängen von deinem Ablauf ab.
- Kein Etikett doppelt. Der Agent nimmt nur Lieferungen ohne Retouren-Sendungsnummer. Vor jedem DHL-Aufruf sperrt er die Lieferung zusätzlich und wiederholt den Aufruf nie automatisch; auf dem weclapp-Weg erkennt er erledigte Lieferungen an der Retouren-Sendungsnummer, die weclapp schreibt. Fehler kommen gedrosselt per Mail.
- DHL, DPD, UPS, GLS, Hermes. Direkt spricht der Agent DHL an. Auf dem weclapp-Weg zählt deine Versandintegration: Über shipcloud gehen laut shipcloud Retouren mit DHL, DPD und UPS, mit eigenem Vertrag auch mit GLS, Hermes und Parcel.One; außerdem gehen sendcloud und die DHL-Anbindung von weclapp.
- Grenze: DHL direkt nur Inland. Auf dem DHL-Weg nimmt der Agent nur Retouren aus Deutschland und deckelt das Gewicht bei 31,5 kg. Versandarten außerhalb von shipcloud, sendcloud und DHL lehnt weclapp für Retourenetiketten ab.
Wie viel sparst du mit dem Agent?
Von Hand kostet ein Retourenetikett rund 30 Sekunden: Lieferung öffnen, Etikett erstellen, Retourennummer und PDF prüfen. Mit dem Agent fällt das weg. Ein Rechenbeispiel für einen Betrieb mit 1.000 Retourenetiketten im Monat, mit den Annahmen unter den Tabellen:
| Kennzahl | Von Hand | Mit dem Agent | Ersparnis |
|---|---|---|---|
| Zeit je Retourenetikett | 30 Sekunden (Schätzwert) | 0 Sekunden | 30 Sekunden |
| Retourenetiketten pro Monat | 1.000 | 1.000 | – |
| Zeit pro Monat | 8,3 Stunden | 0 Stunden | 8,3 Stunden |
| Lohnkosten pro Jahr | 1.875 € | 0 € | 1.875 € |
| Fehlerquelle | Lieferung vergessen, doppeltes Etikett, PDF nicht abgelegt | prüft in jedem Lauf die Lieferungen ab dem Stichtag, nimmt nur Lieferungen ohne Retouren-Sendungsnummer, meldet Fehler per Mail | qualitativ |
Für andere Mengen:
| Retourenetiketten im Monat | 100 | 500 | 1.000 | 2.500 | 5.000 |
|---|---|---|---|---|---|
| Von Hand: Zeit im Monat | 0,8 h | 4,1 h | 8,3 h | 20,8 h | 41,6 h |
| Von Hand: Zeit im Jahr | 10 h | 50 h | 100 h | 250 h | 500 h |
| Ersparnis im Jahr | 187 € | 937 € | 1.875 € | 4.687 € | 9.375 € |
So ist gerechnet (Annahmen, nicht gemessen): 30 Sekunden je Retourenetikett von Hand, ein Schätzwert. Lohnkosten mit 18,75 € pro Stunde, das entspricht 3.000 € brutto im Monat bei 160 Arbeitsstunden, ohne Lohnnebenkosten; mit Lohnnebenkosten wäre die Ersparnis höher. Setz für deinen Betrieb deine eigenen Werte ein. Werte abgerundet. Fehlerbearbeitung, Drucken, die Entgelte für DHL-Etiketten und der Betrieb von n8n sind nicht eingerechnet. In weclapp gibt es auch eine Massenaktion für mehrere Lieferungen; sie verkürzt die Klickzeit, muss aber weiterhin von Hand angestoßen werden.
Fazit: Bei 1.000 Retourenetiketten im Monat kann der Agent rund 100 Stunden Handarbeit im Jahr ersetzen.
Wie arbeitet der Agent?
Der Agent läuft in sechs Schritten, jeder als eigener Node in n8n:
- Einstellungen prüfen: „Check settings“ bricht ab, solange Vertriebskanal, Stichtag oder Mailadressen Platzhalter sind oder
dryRunnichttrue/falseist. Dann fragt der Agent weclapp gar nicht erst. - Aufträge und Lieferungen holen:
GET /salesOrdermit Vertriebskanal, Stichtag und Status, danachGET /shipmentmitmainSalesOrderId-in, je 100 Aufträge pro Abfrage. - Auswählen: „Prepare shipment query“ lässt abgeschaltete und unpassende Aufträge aus; „Select shipments“ entfernt Doppelte, prüft Status und Retouren-Sendungsnummer, lässt gesperrte Lieferungen aus und begrenzt die Menge.
- Probelauf: Steht
dryRunauftrue, endet der Lauf in „Dry run: nothing changed“ und nennt Anzahl und Lieferungsnummern, die er nehmen würde. Erstellt wird nichts. - Etikett erstellen: je Lieferung entweder
POST /shipment/id/{id}/createReturnLabelsin weclapp oderPOST /ordersan die DHL Returns API; beim DHL-Weg dann Retourennummer perPUT /shipment/id/{id}speichern und das PDF perPOST /document/uploadan die Lieferung hängen. - Zusammenfassen: Fehler sammeln, gedrosselt per Mail melden und den Lauf bei Fehlern als fehlgeschlagen beenden, damit er in der Ausführungsliste auffällt.
Die interaktive Vorschau ließ sich gerade nicht laden. Das Bild oben zeigt den Workflow.
Der Agent in n8n: oben der Fehlerpfad, in der Mitte der weclapp-Zweig, unten im blauen Feld der Zweig über die DHL Returns API.
Fazit: Prüfung, Abfrage, Auswahl, Etikett, Meldung – jeder Schritt ist ein sichtbarer Node, den du anpassen kannst.
Welche Lieferungen nimmt der Agent?
Der Agent sucht in zwei Stufen: erst die Aufträge, dann deren Lieferungen. Eine Lieferung kommt nur dran, wenn alle Bedingungen zutreffen:
| Bedingung | Feld bzw. Konstante | Standard |
|---|---|---|
| Auftrag im gewählten Vertriebskanal | Auftrag: salesChannel = salesChannel | Platzhalter, Agent läuft erst mit deinem Kanal |
| Auftrag ab Stichtag angelegt | Auftrag: createdDate ≥ cutoffDate (Mitternacht deutscher Zeit) | Platzhalter, Agent läuft erst mit einem Datum |
| Auftrag nicht storniert | Auftrag: status ≠ CANCELLED | – |
| Auftrag nicht abgeschaltet | Ja/Nein-Attribut aus attributeIdDisableAutoprocessing am Auftrag nicht gesetzt | leer (keine Abschaltung) |
| Lieferung gehört zum Auftrag | Lieferung: mainSalesOrderId | – |
| Status passt | Lieferung: status in shipmentStatuses | NEW („Wird erfasst“), DELIVERY_NOTE_PRINTED („Lieferschein erstellt“) |
| Noch keine Retouren-Sendungsnummer | Lieferung: packageReturnTrackingNumber leer | – |
| Nicht gesperrt | keine offene DHL-Sperre | – |
- Stichtag: Setz
cutoffDateauf heute, sonst bekäme jede alte Lieferung ohne Retouren-Sendungsnummer ein Etikett – auf dem DHL-Weg kostenpflichtig. Solange der Platzhalter drinsteht, läuft der Agent nicht. - Menge je Lauf: höchstens 5 Etiketten (
maxLabelsPerRun), die ältesten zuerst; der Rest folgt im nächsten Lauf. Erhöhen erst, wenn du ihn eine Weile beobachtet hast. - Doppelte Sicherheit: Vertriebskanal, Stichtag, Storno und Abschalt-Attribut prüft der Agent nach der Abfrage noch einmal je Auftrag. Hätte weclapp einen Filter übergangen, fasst er trotzdem nichts außerhalb davon an.
Fazit: Der Agent erkennt erledigte Lieferungen an der Retouren-Sendungsnummer – ist sie gesetzt, fasst er die Lieferung nie wieder an.
weclapp-Versand oder DHL direkt: welcher Weg passt?
Die Konstante returnLabelMethod schaltet zwischen zwei Wegen um:
weclapp | dhlReturns | |
|---|---|---|
| Wer erstellt das Etikett | weclapp über die eigene Versandintegration | der Agent über die DHL Parcel DE Returns API |
| Versanddienstleister | was deine Integration für Retouren kann; über shipcloud laut shipcloud DHL, DPD und UPS, mit eigenem Vertrag auch GLS, Hermes und Parcel.One | DHL |
| Voraussetzung | Versandart über shipcloud, sendcloud oder DHL, eingerichtete Versandintegration und Retouren-Versandart | eigene App im DHL Developer Portal, Retouren-Empfänger mit Abrechnungsnummer |
| Was an der Lieferung landet | was weclapp erzeugt | Retourennummer, optional Retouren-Versandart, Etikett-PDF |
| Länder | wie in deiner weclapp-Integration | Absender in Deutschland |
| Nimm ihn, wenn … | deine weclapp-Integration das passende Etikett schon erzeugt | du Retouren über einen eigenen DHL-Retouren-Empfänger abrechnest oder der Hinweg mit einem anderen Versanddienst läuft |
Auf beiden Wegen bleibt das Hinlabel unberührt: kein Versandprodukt, keine Sendungsnummer, kein Wechsel des Versanddienstes. Läuft die Versandart einer Lieferung nicht über shipcloud, sendcloud oder DHL, lehnt weclapp den Aufruf ab („return labels only for shipcloud, sendcloud and dhl supported“), und der Agent meldet das je Lieferung.
Brauchst du Retourenetiketten bei einem Versanddienstleister, den weder deine weclapp-Integration noch DHL direkt abdeckt, erstellt Fulfillment 4 weclapp sie über die eigene Carrier-Anbindung, zum Beispiel DPD-Retouren oder das Retourpaket der Österreichischen Post.
Fazit: Erzeugt weclapp schon das richtige Etikett, bleib beim weclapp-Weg; brauchst du DHL-Retouren mit eigener Abrechnung, nimm den direkten Weg.
Was passiert bei einem Fehler?
Der Agent ist so gebaut, dass ein Fehler nie zu einem doppelten Etikett führt und nie unbemerkt bleibt:
- Sperre vor jedem DHL-Aufruf. Die Lieferung wird vor der Anfrage gesperrt, die Anfrage nie automatisch wiederholt. Lehnt DHL eindeutig ab (HTTP 400, 401, 403, 404, 422), fällt die Sperre, und der nächste Lauf versucht es nach deiner Korrektur erneut.
- Unklare Antwort bleibt gesperrt. Bei Timeout oder Serverfehler weiß niemand, ob DHL gebucht hat. Die Sperre bleibt und wird in jedem Lauf gemeldet; du prüfst im DHL-Geschäftskundenportal und trägst die Lieferungs-ID in
releaseShipmentIdsein. - Erst die Nummer, dann das PDF. Die Retourennummer wird vor dem PDF gespeichert; scheitert das Speichern, nennt die Fehlermail die gebuchte Nummer zum Nachtragen.
- Nichts geht unvollständig zu DHL. Fehlt die Hausnummer, der Name oder das Gewicht, schickt der Agent nichts ab und meldet die Lieferung.
- Eine Mail statt einer Flut. Derselbe Fehler kommt höchstens einmal je
errorMailRepeatHours(Standard 24 Stunden); der Lauf endet trotzdem als fehlgeschlagen.
Sperren und Mail-Drosselung liegen in den statischen Workflow-Daten von n8n. Die speichert n8n nur bei veröffentlichten (aktiven) Workflows, nicht bei manuellen Testläufen.
Fazit: Lieber eine Lieferung zu viel gemeldet als ein Etikett zu viel gebucht.
Wie richtest du den Agent ein?
Du brauchst:
- n8n, selbst gehostet oder in der Cloud;
- einen weclapp-API-Token eines Benutzers mit Rechten auf Aufträge, Lieferungen und Dokumente;
- für die Fassung mit Community-Node das Paket
@wals-pro/n8n-nodes-weclapp; - ein SMTP-Konto für die Fehlermail;
- für den DHL-Weg einen Zugang zur DHL Parcel DE Returns API.
So richtest du es ein:
- Agent importieren: in n8n „Import from File“ und die JSON-Datei der passenden Fassung wählen.
- weclapp-Zugang: mit Community-Node ein Credential Weclapp API an allen weclapp-Nodes; in der HTTP-Fassung
weclappBaseUrlin Constants und ein Credential Header Auth mit dem NamenAuthenticationTokenund deinem Token als Wert. - Constants füllen:
salesChannel,cutoffDate(meist heute),returnLabelMethod,maxLabelsPerRun(Standard 5),emailFrom,emailRecipientListundn8nBaseUrl; SMTP-Credential an „Send error email“ hängen. - Nur für
dhlReturns: im DHL Developer Portal eine App mit der API „Parcel DE Returns (Post & Parcel Germany)“ anlegen und am Node „Create DHL return label“ ein Credential Custom Auth mitdhl-api-keyund Basic-Zugang hinterlegen. Zuerst gegen die Sandbox testen. - Probelauf:
dryRunsteht nach dem Import auftrue. Einen Testauftrag mit Lieferung anlegen, „Manual start“ ausführen und in „Dry run: nothing changed“ prüfen, welche Lieferungen er nehmen würde; geändert wird nichts. dryRunauffalse, einmal von Hand laufen lassen und an der Lieferung prüfen, dass die Retouren-Sendungsnummer steht. Fehlt sie auf dem weclapp-Weg, aktiviere den Agent nicht: Er würde die Lieferung im nächsten Lauf erneut nehmen. Sonst aktivieren; erst dann greifen Sperren und Mail-Drosselung.
Jede Konstante, jede Fehlermeldung und die DHL-Anbindung erklärt die Anleitung im Download Schritt für Schritt.
Fazit: Importieren, Stichtag setzen, Probelauf ansehen, einmal scharf testen, dann aktivieren.
Wie sieht der Aufruf an die DHL Returns API aus?
Diesen Aufruf baut der Agent je Lieferung; du kannst ihn mit deinen Zugangsdaten gegen die Sandbox nachstellen, Platzhalter in spitzen Klammern:
curl -X POST "https://api-sandbox.dhl.com/parcel/de/shipping/returns/v1/orders?labelType=SHIPMENT_LABEL&docFormat=PDF&printFormat=910-300-600" \
-H "dhl-api-key: <API-Key>" \
-u "<Benutzer>:<Passwort>" \
-H "Content-Type: application/json" \
-d '{
"receiverId": "deu",
"customerReference": "WH-00012",
"shipper": {
"name1": "Erika Muster",
"addressStreet": "Hauptstraße",
"addressHouse": "12a",
"postalCode": "10115",
"city": "Berlin"
},
"itemWeight": { "uom": "kg", "value": 2.5 }
}'
Die Antwort enthält shipmentNo (die Retourennummer) und label.b64 (das Etikett als Base64-PDF). Aufträge und Lieferungen holt der Agent in der HTTP-Fassung so aus weclapp:
curl -G "https://<dein-mandant>.weclapp.com/webapp/api/v2/salesOrder" \
-H "AuthenticationToken: <dein-token>" \
--data-urlencode "salesChannel-eq=<dein-vertriebskanal>" \
--data-urlencode "createdDate-ge=<Stichtag in Millisekunden>" \
--data-urlencode "status-ne=CANCELLED" \
--data-urlencode "properties=id,orderNumber,salesChannel,status,createdDate,customAttributes" \
--data-urlencode "pageSize=1000"
curl -G "https://<dein-mandant>.weclapp.com/webapp/api/v2/shipment" \
-H "AuthenticationToken: <dein-token>" \
--data-urlencode 'mainSalesOrderId-in=["<Auftrags-ID>","<Auftrags-ID>"]' \
--data-urlencode "properties=id,shipmentNumber,status,mainSalesOrderId,packageReturnTrackingNumber" \
--data-urlencode "pageSize=1000"
Die HTTP-Fassung fragt an der Lieferung zusätzlich Gewicht und Lieferadresse ab, die sie für den DHL-Aufruf braucht.
Fazit: Drei Aufrufe reichen, um den Kern des Agents ohne n8n nachzuvollziehen.
Steckbrief
| Was | Retourenetiketten für weclapp-Lieferungen erstellen und an der Lieferung ablegen |
|---|---|
| Auslöser | alle 10 Minuten, zusätzlich manuell |
| Auswahl | Aufträge: Vertriebskanal, ab Stichtag cutoffDate, nicht storniert, nicht abgeschaltet; deren Lieferungen: Status, keine Retouren-Sendungsnummer, nicht gesperrt |
| Schutz | läuft erst mit gesetztem Vertriebskanal, Stichtag und Mailadressen; startet im Probelauf (dryRun); prüft jeden Auftrag nach der Abfrage noch einmal |
| Menge je Lauf | höchstens 5 Etiketten (maxLabelsPerRun), der Rest im nächsten Lauf |
| Wege | weclapp-Versandintegration (shipcloud, sendcloud, DHL) oder DHL Parcel DE Returns API |
| Versanddienstleister | DHL direkt; über shipcloud laut shipcloud DHL, DPD, UPS, mit eigenem Vertrag GLS, Hermes, Parcel.One; über sendcloud nach deren Angebot |
| Ergebnis | packageReturnTrackingNumber, optional shippingReturnCarrierId, Etikett-PDF als Dokument der Lieferung (DHL-Weg) |
| Fehler | Sperre gegen Doppel-Etiketten, gedrosselte Fehlermail, Lauf endet als fehlgeschlagen |
| Grenzen | DHL-Weg nur Absender in Deutschland, Gewicht höchstens 31,5 kg auf dem Etikett, Hausnummer muss erkennbar sein |
| Fassungen | mit Community-Node @wals-pro/n8n-nodes-weclapp und mit HTTP-Request-Nodes (weclapp REST API v2) |
| Version | 1.2 vom 04.11.2026 |
Fazit: Ein Agent, zwei Wege, eine Regel – eine Lieferung mit Retouren-Sendungsnummer nimmt der Agent nie wieder.
Was ist im Download?
- Anleitung als PDF: Einrichtung, alle Konstanten, DHL-Anbindung, Testen und jede Fehlermeldung mit Lösung.
- Agent mit Community-Node:
create-return-labels.weclapp-node.jsonfür n8n mit installiertem@wals-pro/n8n-nodes-weclapp. - Agent als HTTP-Fassung:
create-return-labels.http.jsonfür n8n ohne Community-Nodes, zum Beispiel n8n Cloud.
Der Agent kostet nichts: Du schließt die Bestellung zu 0 € ab und bekommst den Download-Link mit der Bestellbestätigung per Mail und auf der Bestellstatusseite.
Fazit: Beide Fassungen tun dasselbe – nimm die, die zu deiner n8n-Instanz passt.
Was passt dazu?
- Lieferscheine automatisch erstellen: Der kostenlose Agent setzt vollständig verfügbare Lieferungen auf „Lieferschein erstellt“. Danach nimmt der Retouren-Agent sie, denn er arbeitet mit Lieferungen auf „Neu“ und „Lieferschein erstellt“.
- Auftragsabwicklung auf Autopilot: Der kostenlose Agent bestätigt Aufträge, legt Lieferung und Lieferschein an und bucht die Rechnung. Die Lieferungen, die er anlegt, bekommen vom Retouren-Agent das Etikett.
- Fulfillment 4 weclapp: Versand mit Scan am Packtisch und eigener Anbindung von mehr als 14 Versanddienstleistern, darunter Retouren, die shipcloud, sendcloud und DHL nicht abdecken, etwa DPD-Retouren oder das Retourpaket der Österreichischen Post.
- 8Returns 4 weclapp: Retourenmanagement mit 8Returns, angebunden an weclapp, wenn deine Kundschaft Retouren selbst anmelden soll.
- Weiterlesen: Retouren, Storno und Gutschrift bei Marktplatzaufträgen in weclapp, Versanddienstleister für weclapp im Überblick und Versandanbindungen für weclapp nach Anwendungsfall.
Fazit: Lieferschein, Auftrag und Retourenetikett lassen sich mit drei kostenlosen Agents durchgehend automatisieren; für Versanddienste ohne weclapp-Integration ist Fulfillment 4 weclapp der nächste Schritt.
Quellen und Grenzen
- DHL Group: DHL Parcel DE Returns (Post & Parcel Germany), API-Referenz mit Basis-URLs, Druckformaten und Antwortfeldern, abgerufen am 03.11.2026.
- shipcloud: How to create returns (return labels), Versanddienstleister für Retouren je Absenderland, mit shipcloud-Tarif und mit eigenem Vertrag, Stand 24.06.2026, abgerufen am 04.11.2026.
- weclapp: Wie erstelle ich ein Retouren-Label? und Wie kann ich den DHL Geschäftskunden mit weclapp verbinden und Retourenetiketten über DHL erstellen?, zu Retourenetiketten über shipcloud und DHL, abgerufen am 04.11.2026.
- weclapp: Wie versende ich Lieferungen mit der mobilen Lager-App?, zu den Status „Wird erfasst“ und „Lieferschein erstellt“ und zur Retouren-Versandart, abgerufen am 03.11.2026.
- weclapp REST API v2 (OpenAPI-Beschreibung): Endpunkte
GET /salesOrder,GET /shipment,POST /shipment/id/{id}/createReturnLabels,PUT /shipment/id/{id}undPOST /document/upload, Stand 16.10.2026. - n8n: getWorkflowStaticData, statische Daten nur bei veröffentlichten Workflows, abgerufen am 04.11.2026.
Der Agent passt nicht, wenn du internationale DHL-Retouren mit Zolldaten brauchst (dazu: Zolldaten im Labelprozess), Etiketten bei Versanddiensten außerhalb von shipcloud, sendcloud und DHL erzeugen willst oder Retourenetiketten erst bei der Retourenanmeldung statt beim Versand entstehen sollen. DHL kündigt an, die Basic-Anmeldung in künftigen API-Versionen abzulösen; dann stellst du das Credential auf OAuth um.
Fazit: Für Inlandsretouren mit DHL direkt oder mit den Versanddiensten deiner weclapp-Integration ist der Agent gebaut, für alles andere ist er ein Ausgangspunkt.
Häufige Fragen
Erstellt der Agent auch das Versandetikett für den Hinweg?
Nein. Er erstellt nur das Retourenetikett und lässt Versandprodukt, Sendungsnummer und Versanddienst des Hinwegs unverändert.
Mit welchen Versanddienstleistern funktioniert der Agent?
Direkt mit DHL über die DHL Parcel DE Returns API. Auf dem weclapp-Weg mit dem, was deine Versandintegration für Retouren kann: über shipcloud laut shipcloud DHL, DPD und UPS, mit eigenem Vertrag auch GLS, Hermes und Parcel.One, außerdem über sendcloud oder die DHL-Anbindung von weclapp. Für andere Versanddienste gibt es Fulfillment 4 weclapp.
Kann eine Lieferung zwei Retourenetiketten bekommen?
Der Agent verhindert das: Er nimmt nur Lieferungen ohne Retouren-Sendungsnummer. Auf dem DHL-Weg sperrt er sie zusätzlich vor jedem Aufruf und wiederholt den Aufruf nie automatisch; auf dem weclapp-Weg prüfst du beim ersten Lauf, dass weclapp die Retouren-Sendungsnummer schreibt. Bei unklarer DHL-Antwort bleibt die Sperre, bis du sie nach Prüfung im DHL-Portal aufhebst.
Kann ich vorher sehen, was der Agent tun würde?
Ja. Nach dem Import steht dryRun auf true: Der Agent liest nur und listet in „Dry run: nothing changed“ die Lieferungen, für die er ein Etikett erstellen würde. Erst mit dryRun auf false erstellt er Etiketten.
Was passiert mit Paketen über 31,5 kg?
Auf dem DHL-Weg steht auf dem Etikett dann 31,5 kg. Ob die Retoure so verschickt werden kann, entscheidest du; der Agent meldet dazu nichts.
Wie schalte ich den Agent für einzelne Aufträge ab?
Leg am Auftrag ein Ja/Nein-Attribut an und trag seine ID in attributeIdDisableAutoprocessing ein. Ist es gesetzt, lässt der Agent alle Lieferungen dieses Auftrags aus.
Brauche ich den Community-Node von wals.pro?
Nein. Die HTTP-Fassung ruft die weclapp REST API v2 mit HTTP-Request-Nodes auf und läuft auch dort, wo keine Community-Nodes installiert werden können.
Kann wals.pro die Einrichtung für mich übernehmen?
Ja, sprich uns an. Im Erstgespräch klären wir, wie dein Versand- und Retourenprozess aussieht und wie der Agent am besten zu deinem weclapp passt.