Veröffentlicht von Markus Wals

Fertigungsaufträge gehören in die Automatisierung, nicht in die Handarbeit

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Fertigungsaufträge gehören in die Automatisierung, nicht in die Handarbeit

Wer nach Rezeptur oder Stückliste fertigt, hat seine Auftragskette oft zu großen Teilen automatisiert: Angebote, Aufträge und Rechnungen laufen über weclapp und zunehmend über einen KI-Assistenten. Nur an einer Stelle riss die Kette bisher ab, ausgerechnet beim Fertigungsauftrag.

Problem

Ein Fertigungsauftrag ließ sich über die Schnittstelle zwar anlegen. Bei den Komponentenpositionen, also den Zutaten, Rohstoffen oder Bauteilen aus der Stückliste, stimmte aber die Menge nicht. Jede Position bekam dieselbe Menge wie der Auftrag selbst, egal wie viel davon laut Stückliste pro Einheit gebraucht wird.

Ein Beispiel mit erfundenen Zahlen: Braucht eine Rezeptur 0,05 kg einer Zutat pro produzierter Einheit, muss die Komponentenzeile bei einem Auftrag über 1.600 Einheiten am Ende 80 anzeigen. Stattdessen stand dort 1.600, also zwanzigmal zu viel.

Mit falschen Mengen ist ein automatisch angelegter Fertigungsauftrag wertlos. Also blieb er es in der Praxis auch: Fertigungsaufträge wurden von Hand in der weclapp-Oberfläche erfasst, während der Rest der Kette längst automatisiert lief.

Lösung

wals.pro AI 4 weclapp übergibt je Komponente den Stücklisten-Faktor, also den Anteil pro produzierter Einheit und nicht die fertige Menge. weclapp rechnet daraus selbst die richtige Menge aus: Faktor mal Auftragsmenge. Ändert sich die Auftragsmenge später, bleibt der Faktor erhalten und die Menge wird neu berechnet, genau wie in der weclapp-Oberfläche.

  • Du bittest um den Auftrag. Zum Beispiel: „Leg einen Fertigungsauftrag über 1.600 Einheiten von Produkt X an.“
  • Der Assistent liest die Produktionsstückliste am Artikel und übernimmt die dort hinterlegten Faktoren 1:1 in die Komponentenpositionen.
  • Du siehst die Vorschau und gibst frei. Erst dann entsteht der Fertigungsauftrag in weclapp.

Niemand muss die Zeilen mehr von Hand nachtragen oder nachrechnen.

Ergebnis

Ein Fertigungsauftrag, den du per Satz anlegst, kommt mit Komponentenpositionen, deren Mengen weclapp bereits berechnet hat. Auch ein bestehender Auftrag mit falschen Mengen lässt sich korrigieren, ohne ihn neu anzulegen, solange er noch in Erfassung ist. Das Sicherheitsmodell ändert sich nicht: Jeder Schreibvorgang läuft über Vorschau und ausdrückliche Freigabe.

Was es nicht ist

  • Die Stückliste wird nicht serverseitig aufgelöst. weclapp legt beim Anlegen über die Schnittstelle von sich aus keine Komponenten an. wals.pro AI liest die Stückliste am Artikel und übergibt die Faktoren; die Mengenberechnung übernimmt weclapp.
  • Artikel mit einer variablen Mengenkonfiguration in der Produktionsstückliste lassen sich über die Schnittstelle nicht als Fertigungsauftrag anlegen.
  • Eine komplette Stückliste im Auftrag leeren und Fertigungsaufträge löschen kann der Assistent nicht.
  • Voraussetzung ist das Fertigungsmodul in weclapp.

Was wals.pro AI 4 weclapp sonst kann, findest du auf der Produktseite und im Überblick zum weclapp-MCP-Server. Verbinde wals.pro AI mit deinem weclapp unter ai.wals.pro oder buch dir einen Termin unter wals.pro/termin, wenn du wissen willst, wie das mit deinen echten Stücklisten aussieht.