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Veröffentlicht von Markus Wals

Batch-Picking mit weclapp: vom Pickwagen zum Versandlabel

Anleitung Batch-Picking Fulfillment 4 weclapp Kommissionierung Versand

Batch-Picking mit weclapp: vom Pickwagen zum Versandlabel

Gleiche Artikel für mehrere Lieferungen gemeinsam holen – und am Packplatz wissen, welche Ware und welches Label zu welchem Paket gehören. Darauf kommt es beim Batch-Picking an. Fulfillment 4 weclapp verbindet dafür passende Wagenvorschläge, eine digitale Sammelpickliste und den anschließenden Versandprozess.

Hier siehst du den Ablauf von der Wagenverwaltung über die automatische Batch-Vorbereitung bis zum Versandlabel: mit echten Ansichten der App und kurzen Videos, die ohne Ton verständlich sind.

Gesamtablauf mit deutschem Voice-over ansehen · 3 Minuten
Wagenverwaltung, automatische Batch-Vorschläge, Picking und Labeldruck in einer Gesamtführung. Deutsches KI-Voice-over und sichtbare Untertitel. Die kurzen Detailclips weiter unten bleiben stumm.
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Mehrere Lieferungen, ein gemeinsamer Pickgang und danach ein geordneter Versand: Das ist Batch-Picking mit Fulfillment für weclapp. Die App verbindet deine Lieferungen mit der Wagenplanung, der digitalen Pickliste und dem Versandlabel.

Dein Einstieg ist die Wagenverwaltung. Auf jeder Wagenkarte siehst du Namen oder Barcode, Versandservice, Lieferungen und Status. Einen begonnenen Wagen öffnest du über seine Karte oder den Wagen-Barcode. So setzt du beim richtigen Arbeitsschritt fort.

Zuerst legst du fest, was auf deinen Wagen passt. In den Batch-Picking-Einstellungen wählst du den Versandservice. Du begrenzt die Anzahl der Lieferungen und bei Bedarf zusätzlich die Stückzahl und das Warengewicht. Alle eingetragenen Grenzen gelten gleichzeitig.

Beim Öffnen der Wagenverwaltung bereitet die App passende Batch-Vorschläge vor. Sie bündelt geeignete Lieferungen je Versandart und berücksichtigt die Wagengrenzen. Du siehst sofort, welche Lieferungen, Stückzahlen und Gewichte zusammenpassen.

Mit den eingerichteten Filtern grenzt du die Auswahl weiter ein. Hier wählen wir Artikel B und Menge eins. Nach Suchen zeigt der Vorschlag zwei Lieferungen, zwei Stück und ein Kilogramm Warengewicht. Du prüfst den Vorschlag und wählst Batch starten. Jetzt legt die App den Wagen an und reserviert seine Lieferungen.

Du kannst auch selbst einen Wagen anlegen. Über Neuer Wagen vergibst du einen Namen und wählst die Versandart. Der Barcode wird automatisch erzeugt. Nach dem Speichern wählst du passende Lieferungen aus oder nutzt Automatisch wählen.

Jetzt holst du die Ware nach der digitalen Pickliste. Gleiche Artikel am selben Lagerplatz werden zusammengefasst und nach Lagerplatz sortiert. Du scannst den Artikel oder bestätigst die Gruppe per Klick. Die Bestätigung gilt für die gesamte angezeigte Menge. Stehen dort zwei Stück, holst und prüfst du beide. Eine ausgedruckte Pickliste brauchst du nicht.

Nach dem Picking entscheidest du, wie du versendest. Im Normalmodus öffnet sich die erste offene Lieferung. Du ordnest der Lieferung die passende Ware zu. Ist eine Kartonauswahl vorgesehen, wählst du zuerst den Karton. Danach prüfst und bestätigst du die vorgesehenen Artikelscans. Nach erfolgreichem Versand folgt automatisch die nächste Lieferung. So bleibt der Ablauf auch bei verschiedenen Artikeln übersichtlich.

Für passende Einzelartikel-Sendungen gibt es Turbo. Jede Lieferung muss genau einen Artikel in Menge eins enthalten. Auf dem gesamten Wagen ist es derselbe Artikel. Ist das Picking bestätigt, wählst du Turbo abschließen. Die App verarbeitet die Labels und Druckaufträge in Wagenreihenfolge. Ein zusätzlicher Artikelscan am Packplatz ist dabei nicht nötig. Verpacken und die richtige Zuordnung der Labels gehören weiterhin dazu.

Führst du Kartons im Bestand, gehört die Kartonauswahl dazu. Für Turbo hinterlegst du einen passenden Standardkarton je Versandservice. Ein fehlender verfügbarer Kartonbestand stoppt die Verarbeitung vor der Labelerstellung.

Du möchtest wissen, welche Filter und Wagengrenzen zu deinem Versand passen? Zeig uns deinen Auftragsmix. Gemeinsam richten wir einen passenden Einstieg ein: von der Auswahl der Lieferungen bis zum Versandlabel.

Filtern → Vorschlag prüfen → Wagen starten → Ware gemeinsam holen → je Lieferung packen oder Turbo nutzen → Label dem Paket zuordnen.

Ein Pickwagen, ein zusammenhängender Versandablauf

Batch-Picking ist Sammelkommissionierung: Du holst Waren für mehrere Lieferungen in einem gemeinsamen Durchgang. Wiederkehrende Artikel werden in der digitalen Pickliste nach den angezeigten Lagerplatzgruppen zusammengefasst. Am Packplatz teilst du die gesammelte Ware auf die einzelnen Lieferungen auf.

Die Stärke von Fulfillment 4 weclapp liegt in der Verbindung dieser Schritte mit deinen weclapp-Lieferungen:

  • Wagen passend füllen: Vorschläge berücksichtigen Versandservice, Filter und die hinterlegten Grenzen für Lieferungen, Stückzahl und Warengewicht.
  • Zuordnung erhalten: Beim Start werden die Lieferungen für den Wagen reserviert. Sie stehen dadurch nicht gleichzeitig für einen zweiten Wagen bereit.
  • Bis zum Versand weiterarbeiten: Nach dem Picking folgen Packprüfung, Labelerstellung, Druckauftrag und Versandabschluss der weclapp-Lieferung.
  • Verpackung einbeziehen: Wenn du unterstützte Lagerkartons mit Bestand führst, gehört deren Abbuchung zum Paketprozess.

Das passt besonders zu wiederkehrenden Artikeln und klar abgegrenzten Versandgruppen. Entscheidend bleiben dein Auftragsmix und die tatsächliche Kapazität des Wagens. Die App bereitet Vorschläge vor; dein Team prüft, startet und bearbeitet den passenden Batch.

1. Wagen anlegen, verwalten und wiederöffnen

Die Wagenverwaltung ist dein Einstieg. Jede Wagenkarte zeigt Namen beziehungsweise Barcode, Versandservice, zugeordnete Lieferungen und Bearbeitungsstatus. So findest du einen vorbereiteten Wagen wieder und siehst, ob er beim Picking oder bereits beim Packen steht.

Wagenverwaltung mit einem benannten leeren Wagen und einem aktiven Batch-Wagen mit zwei Lieferungen
Wagen bleiben als eigene Arbeitsvorgänge sichtbar. Über die passende Aktion auf der Karte setzt du das Picking oder Packen fort. Ansicht vergrößern

Du hast zwei Einstiege: Batch starten übernimmt einen automatisch vorbereiteten Vorschlag und legt den Wagen mit den zugehörigen Lieferungen an. Über Neuer Wagen legst du zuerst selbst einen Wagen an: Name optional, Barcode automatisch vergeben, Versandart auswählen und speichern. In seiner Lieferauswahl kannst du danach Automatisch wählen nutzen oder passende Lieferungen selbst markieren.

Neuer Wagen → Namen und Versandart wählen → Speichern → Wagen wiederfinden. Die Aufnahme zeigt die echte App mit Beispieldaten.

Einen begonnenen Wagen öffnest du später über seine Karte oder Wagen-Barcode scannen. Der Status führt dich zum passenden Arbeitsschritt. Ein bereiter Wagen lässt sich bearbeiten; die Versandart änderst du, solange er noch leer ist.

2. Batches automatisch vorbereiten und passend filtern

Grenzen je Versandservice festlegen

Unter Einstellungen → Batch-Picking hinterlegst du die maximale Zahl an Lieferungen je Versandservice. Zusätzlich kannst du Stückzahl und Warengewicht begrenzen. Alle ausgefüllten Grenzen gelten gleichzeitig.

Wagenlimit für DHL Standard: maximal zwei Lieferungen, zwei Stück und ein Kilogramm Warengewicht als Beispiel
Beispielwerte für einen kleinen Testwagen. Stückzahl bedeutet Warenmenge; Warengewicht ist nicht das fertige Paketgewicht. Ansicht vergrößern

Eine Lieferung, die bereits allein eine Grenze überschreitet, wird nicht in einen zu großen Batch aufgenommen. Fehlt bei aktivem Gewichtslimit die nötige Gewichtsangabe, zeigt die App den Ausschluss mit Begründung.

Die App bereitet passende Batch-Vorschläge vor

Beim Öffnen der Wagenverwaltung berechnet die App Vorbereitete Batch-Vorschläge. Sie bündelt geeignete offene Lieferungen je Versandart und berücksichtigt alle gesetzten Wagengrenzen. Auf der Vorschlagskarte siehst du Lieferungen, Stückzahl und Warengewicht, bevor du etwas startest. Über Vorschläge aktualisieren lässt du die Auswahl erneut berechnen.

Automatisch vorbereitete Batch-Vorschläge mit Versandart, Lieferungsanzahl, Stückzahl und Warengewicht vor dem Wagenstart
Die automatische Vorbereitung übernimmt das Zusammenstellen. Du prüfst den Vorschlag und startest den Wagen bewusst mit Batch starten; erst dann werden seine Lieferungen reserviert. Ansicht vergrößern

Nach Artikel und Menge filtern

In der Wagenverwaltung öffnest du die Filter, grenzt die Lieferungen ein und übernimmst die Auswahl mit Suchen. Welche Filter verfügbar sind, hängt von deiner Einrichtung ab.

Das Beispiel im Video: Wir wählen Artikel B und Menge 1. Der passende Vorschlag enthält zwei Lieferungen mit insgesamt zwei Stück und einem Kilogramm Warengewicht. Mit Batch starten werden sie diesem Wagen zugeordnet.

Filter öffnen → Artikel und Menge wählen → Suchen → Vorschlag prüfen → Batch starten. Du siehst die vollständige Wagenansicht; die erste Aktion beginnt direkt. Video groß öffnen

Ein Artikel- und Mengenfilter hilft dir, gleiche Einzelartikel-Sendungen zusammenzustellen. Ob Turbo tatsächlich passt, prüft die App später nochmals am Inhalt des gesamten Wagens.

3. Ware gemeinsam holen – mit Scanner oder Klick

Nach dem Wagenstart führt dich die digitale Pickliste durch die angezeigten Gruppen. Du holst die jeweilige Gesamtmenge und bestätigst die Entnahme per Artikelscan oder manuell per Klick.

Digitale Pickliste: Artikel A am Lagerplatz A-01, zwei Stück für zwei Lieferungen, manuelle Bestätigung oder Artikelscan
Ein weiterer Beispielwagen: Artikel A wird für zwei Lieferungen zu einer Pickgruppe mit zwei Stück am Lagerplatz A-01 zusammengefasst. Ansicht vergrößern

Was bestätigt der Scan? Beim Wagen-Picking gilt ein Artikelscan für die gesamte angezeigte Gruppenmenge. Stehen dort zwei Stück, holst und prüfst du beide, bevor du die Gruppe bestätigst. Es ist kein Einzelstückzähler.

Erst wenn alle Gruppen bestätigt sind, kannst du das Picking abschließen. Eine ausgedruckte Sammelliste brauchst du dafür nicht. Einen begonnenen Wagen öffnest du über die Wagenverwaltung oder seinen Wagen-Barcode wieder.

4. Welche Versandart passt zum Inhalt des Wagens?

Normalmodus und Turbo im gezeigten Ablauf
Entscheidung Normalmodus Turbo
Inhalt Unterschiedliche Artikel und Mengen möglich Derselbe einzelne Artikel in Menge eins je Lieferung
Am Packplatz Ware je Lieferung prüfen; Scans gemäß Einrichtung Nach bestätigtem Picking kein zusätzlicher Artikelscan
Labels Lieferung abschließen, danach folgt automatisch die nächste Labels und Druckaufträge in Wagenreihenfolge verarbeiten
Verpacken und zuordnen Ware richtig verpacken und das jeweilige Label dem richtigen Paket zuordnen

Normalmodus: gesammelte Ware je Lieferung packen

Mit Picken abschließen öffnet sich die erste offene Lieferung. Du ordnest ihr die passenden Artikel aus dem Wagen zu. Falls Kartonauswahl beziehungsweise Kartonscan aktiv ist, wählst du zuerst den Karton. Danach prüfst und scannst du die Ware gemäß deiner Einrichtung.

Den Versand schließt du über Senden oder – bei entsprechender Einstellung – automatisch nach der vollständigen Packprüfung ab. Nach erfolgreicher Verarbeitung öffnet sich die nächste Lieferung.

Der Normalmodus führt Lieferung für Lieferung durch den Packprozess. Vollständige Testaufnahme, dreifach verlangsamt. Video groß öffnen

Turbo: derselbe Artikel, jeweils Menge eins

Enthält jede Lieferung genau denselben einzelnen Artikel in Menge eins und ist das Picking vollständig bestätigt, kannst du Turbo abschließen wählen. Die App erstellt die Labels, übergibt die Druckaufträge und schließt die Lieferungen in Wagenreihenfolge ab.

Für diesen Ablauf ist kein zusätzlicher Artikelscan am Packplatz nötig. Verpacke die Ware trotzdem korrekt und halte bei der Labelzuordnung die Reihenfolge ein. Bei anderen Inhalten nutzt du den Normalmodus.

Bestätigte Pickliste → Turbo abschließen → Versandverarbeitung. Das Vorschaubild zeigt den echten Ergebnisdialog als Detail. Vollständige Testaufnahme, vierfach verlangsamt. Video groß öffnen

Wenn du Lagerkartons mit Bestand führst, brauchst du für Turbo einen passenden Standardkarton je Versandservice. Unterstützte Lagerkartons werden einmal pro Paket abgebucht. Fehlender verfügbarer Bestand stoppt die Verarbeitung vor der Labelerstellung.

Was du vor dem Einstieg wissen solltest

Was brauche ich für den Start?

Vollständige weclapp-Lieferungs- und Kommissionierdaten, passende Versandservices mit Wagengrenzen und ein eingerichtetes Druckziel. Falls du Lagerkartons verwendest, gehört die Kartonauswahl beziehungsweise der Turbo-Standardkarton dazu.

Geht das Picking vollständig ohne Scanner?

Ja, die Pickgruppen lassen sich manuell bestätigen. Im anschließenden Normalmodus gelten die eingerichteten Pack- und Scananforderungen. Beim geeigneten Turbo-Wagen entfällt nach dem bestätigten Picking der zusätzliche Artikelscan am Packplatz.

Ist gemischte Ware auf einem Wagen möglich?

Ja, im Normalmodus. Die gemeinsam geholte Ware wird beim Packen den einzelnen Lieferungen zugeordnet. Turbo gilt im gezeigten Umfang für denselben einzelnen Artikel, jeweils Menge eins.

Was mache ich bei einer Unterbrechung oder fehlendem Label?

Prüfe zuerst den angezeigten Status. Bereits bestätigte Druckaufträge und Kartonbuchungen werden beim späteren Abschluss wiederverwendet. Bei unbekanntem externem Ergebnis wird nicht blind erneut gedruckt oder gebucht. Ein angenommener Druckauftrag bestätigt noch nicht, dass der Drucker tatsächlich Papier ausgegeben hat.

Gilt die Anleitung auch für Zoll, Gefahrgut oder Paletten?

Sie zeigt den Standard-Paketprozess. Zoll, Gefahrgut, Paletten/SSCC, Stücklisten und Teilversand benötigen ihren vorgesehenen Ablauf und eine gesonderte Prüfung.

Welche Lieferungen würdest du gemeinsam picken?

Nimm eine typische Versandgruppe aus deinem Alltag mit: Artikelmix, Mengen, Versandservice und Wagen. Wir schauen gemeinsam, wo Sammelkommissionierung passt und wie Picking, Packprüfung und Labeldruck zusammenspielen.

Passenden Batch-Picking-Ablauf besprechen

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