ERP-Wechsel mit wals.pro

ERP-Wechsel zu weclapp: vom Datenplan bis zur Abnahme

Du willst auf weclapp wechseln und dein Tagesgeschäft weiterführen? Wir planen mit dir Datenübernahme, Schnittstellen und Stichtag, prüfen den Umstieg in einer Probemigration und gleichen das Ergebnis mit dem Altsystem ab. Vor der Umschaltung steht fest, wer welche Aufgabe übernimmt und woran dein Team den Start freigibt. Der Shop kann erreichbar bleiben; Auftragsverarbeitung, Bestand und Versand brauchen trotzdem einen eigenen Übergabeplan.

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ERP-Wechsel zu weclapp: vom Datenplan bis zur Abnahme

Was wir mit dir im Migrationsprojekt klären

Wir begleiten den Wechsel zu weclapp von der Sichtung des Altsystems über Mapping und Probeimport bis zum Abgleich am Stichtag. Im vereinbarten Umfang bereiten wir Importdateien vor und prüfen, ob Standardimporte reichen oder eine individuelle API-Übernahme nötig ist. Welche Daten und angebundenen Prozesse tatsächlich mitgehen, legen wir vor der Umsetzung gemeinsam fest.

Diese Seite erklärt den Projektablauf. Die konkrete Vorbereitung von Dateien, Importreihenfolge und Datenarten findest du im Ratgeber zur weclapp-Datenübernahme. Ohne Altdaten ist die weclapp-Einrichtung der passende Einstieg.

Phase 1: Datenumfang und Verantwortlichkeiten festlegen

Wir nehmen Ausgangssystem, Zielprozesse und alle beteiligten Systeme auf: Shop, Marktplätze, Lager, Versand, Zahlung und Buchhaltung. Für jede Datenart halten wir fest, woher sie kommt, welches System sie künftig führt und wer sie fachlich abnimmt. Das gilt auch für Dienstleistungs- und Projektbetriebe ohne Shop.

  • Stammdaten: Artikel, Kund:innen, Lieferant:innen, Preise und Zuordnungen. Pflichtfelder, Dubletten, Einheiten und alte Kennungen werden vor dem Import geprüft.
  • Bestand und offene Vorgänge: Lagerbestände, Reservierungen, offene Aufträge und Bestellungen sowie noch nicht abgeschlossene Zahlungen, Lieferungen oder Retouren. Je Vorgang wird entschieden: im Altsystem abschließen, gezielt übernehmen oder separat weiterbearbeiten.
  • Historie: abgeschlossene Belege und Anhänge. Übernahme oder Archiv werden nach Nutzungsbedarf und Aufbewahrung geklärt. Eine pauschale Übernahme sämtlicher Belege ist kein zugesagter Standardumfang.

Ergebnis: eine abgestimmte Liste der Daten, Importwege, Ausschlüsse und zuständigen Personen. Bewertung, offene Posten und Aufbewahrung stimmt dein Team mit der Steuerberatung ab.

Phase 2: Probemigration und Quell-Ziel-Abgleich

Vor dem produktiven Import prüfen wir Mapping und Importwege in einer getrennten Testumgebung. Die Probe enthält typische Datensätze und Sonderfälle: Varianten, abweichende Lieferadressen, Sonderpreise, Teillieferungen und Retouren. Die Testumgebung wird so eingerichtet, dass Testdaten keine echten Kundenmails, Versandaufträge oder Buchhaltungsübertragungen auslösen.

Ein fehlerfreier Importlauf reicht für die Freigabe nicht aus. Der Abgleich prüft die vereinbarte Datenmenge über Quell- und Zielkennungen, Datensatzanzahlen, relevante Summen und Beziehungen zwischen den Datensätzen. Stichproben prüfen zusätzlich die fachliche Bedeutung. Fehlende, doppelte oder abweichende Datensätze kommen mit Ursache und Entscheidung ins Abgleichsprotokoll.

Danach spielt dein Team die vereinbarten Geschäftsabläufe durch, zum Beispiel Auftrag, Lieferung, Rechnung und Retoure. Die Probe ist abgeschlossen, wenn die Abnahmekriterien erfüllt und verbleibende Abweichungen ausdrücklich entschieden sind.

Phase 3: Umschaltung und Rückfall vorbereiten

Der Cutover-Plan beschreibt den Wechsel im Tagesgeschäft: letzter Datenstand, Export- und Importreihenfolge, Nachlauf seit der Probe, Zeitfenster, zuständige Personen und Stopp-Kriterien. Für jede Schnittstelle wird festgelegt, welches System lesen oder schreiben darf. Zwei Systeme dürfen nicht gleichzeitig Bestände melden, Belege versenden oder dieselben Aufträge verarbeiten.

Mit Shop- oder Schnittstellenbetreiber:innen klären wir, wie neue Bestellungen während einer Verarbeitungspause erhalten bleiben und anschließend vollständig nachlaufen. Die tatsächliche Übertragung wird in der Probe geprüft. Shop-Erreichbarkeit allein beweist keinen funktionierenden Versand. Hintergründe findest du bei Bestands- und Auftragsabgleich und weclapp-Schnittstellen.

Ein Rückfallplan benennt den letzten rücksetzbaren Stand. Nach echten Lieferungen, Rechnungen oder Zahlungen ist ein einfaches Zurückschalten nicht ausreichend: Bereits ausgeführte Schritte müssen zuerst abgeglichen und ihre weitere Bearbeitung entschieden werden. Dein Team hält Altsystem und geprüfte Exporte bis zur Abnahme zugänglich. Erst wenn auch die Aufbewahrung geklärt ist, entscheidet ihr über die Abschaltung des Altsystems.

Phase 4: Am Stichtag umschalten und gemeinsam abnehmen

  1. Verantwortliche bestätigen Bereitschaft, Datenstand und Stopp-Kriterien.
  2. Betroffene Übertragungen werden kontrolliert angehalten. Neue Vorgänge bleiben nachvollziehbar erfasst.
  3. Der letzte vereinbarte Datenstand und die Änderungen seit der Probe werden übernommen. Offene Vorgänge und Bestände werden erneut abgeglichen.
  4. Schnittstellen und Folgeprozesse werden in der getesteten Reihenfolge aktiviert. Je Aufgabe gibt es genau ein führendes System.
  5. Das Team prüft reale Vorgänge anhand der vereinbarten Kriterien. Fehlende Aufträge, falsche Bestände oder ungeklärte Belegabweichungen lösen den festgelegten Stopp- und Klärungsweg aus.
  6. Die fachlich Verantwortlichen dokumentieren Freigabe oder Restpunkte. Anschließend beginnt die vereinbarte Begleitung im Betrieb.

Der Termin folgt Datenqualität, Testergebnis und betrieblichem Zeitfenster. Er ist keine Freigabe, ungeklärte Fehler zu übergehen. Eine Garantie für einen unterbrechungsfreien Wechsel geben wir nicht.

Wer entscheidet was?

Vor Projektbeginn benennen wir für jede Rolle eine verantwortliche Person und eine Vertretung. Die konkrete Aufteilung wird im Projekt vereinbart.

  • Dein Fachteam entscheidet über Datenumfang und Ausnahmen, prüft Mapping und Testfälle und nimmt die Geschäftsabläufe fachlich ab.
  • wals.pro bereitet die vereinbarte Übernahme vor, führt Probe und technischen Abgleich durch und dokumentiert Ergebnisse und Umschaltplan.
  • Shop- und Schnittstellenbetreiber:innen prüfen Übergabe, Rückmeldungen und Nachlauf ihrer Anbindungen.
  • Deine Steuerberatung klärt mit dir Bewertung, offene Posten, Nummernkreise und Aufbewahrung.
  • Benannte Projektverantwortliche entscheiden über Start, Stopp und Restpunkte. Sie bestätigen die Betriebsübergabe.

Woran du eine abgeschlossene Migration erkennst

Das Abnahmeprotokoll verbindet Datenprüfung und Alltagstest: vereinbarte Datensätze zugeordnet, relevante Mengen und Summen abgeglichen, offene Vorgänge bearbeitbar, Schnittstellen geprüft und Verantwortliche für den Betrieb benannt. Ein Importstatus allein genügt nicht.

Für Restpunkte stehen Auswirkung, verantwortliche Person und nächster Schritt fest. Erst nach dieser Entscheidung endet die vereinbarte Begleitphase. Eine neue Automatisierung ist ein eigener Schritt und kein Ersatz für den Nachweis, dass die übernommenen Daten stimmen.

Beispiel: eine Retoure zu einem Auftrag aus dem Altsystem

Fiktives Planungsbeispiel, keine Kundenreferenz: Eine Bestellung wurde vor dem Stichtag im Altsystem geliefert. Die Retoure trifft erst nach dem Wechsel ein. Im Projekt wird deshalb vorab festgelegt, wo Rücknahme und Gutschrift bearbeitet werden, wie der ursprüngliche Beleg auffindbar bleibt und welches System den Bestand korrigiert. In der Probe wird dieser Fall durchgespielt. So entsteht aus „offene Vorgänge übernehmen“ eine prüfbare Entscheidung.

Was du für das erste Gespräch vorbereitest

Hilfreich sind der Name deines Altsystems, eine Liste der angebundenen Systeme, die betroffenen Datenarten und die offenen Vorgänge. Benenne außerdem dein gewünschtes Zeitfenster und die Personen für Datenprüfung, Buchhaltung und Betrieb. Zugangsdaten oder komplette Kundendateien gehören nicht in das Kontaktformular; den sicheren Austausch stimmen wir im Projekt ab.

Nach der Sichtung stimmen wir den Leistungsumfang in Optionen ab. Erst danach folgt die Projektpauschale für den gewählten Umfang. Eine belastbare Dauer ergibt sich aus Datenqualität, Importwegen und erforderlichen Tests.

Was vor der Umschaltung vorliegen muss

Die Kernpunkte dieser Seite in Kurzform.

Icon: Lager

Datenumfang und Zuständigkeit

Übernahme, Archiv und Ausschlüsse sind je Datenart vereinbart. Die fachliche Abnahme hat eine verantwortliche Person.

Icon: Checkliste

Probe mit Abgleich

Daten und Folgeprozesse sind geprüft. Abweichungen sind dokumentiert und entschieden.

Icon: Schutzschild mit Haken

Umschalt- und Rückfallplan

Start, Stopp, Nachlauf und Umgang mit bereits ausgeführten Vorgängen stehen fest.

Wann passt das nicht?

Passt: der Wechsel lässt sich planen

  • Du kannst einen Stichtag außerhalb deiner Spitze setzen und jemanden für Tests freistellen.
  • Die benötigten Anbindungen und ihre Datenflüsse lassen sich vor der Umschaltung prüfen.
  • Dein Altsystem exportiert Stammdaten als Datei.

Passt nicht: erst Voraussetzungen klären

  • Du steckst mitten in einer Verkaufsspitze oder hast niemanden für Tests. Warte, bis du beides klären kannst.
  • Du bist noch nicht sicher, ob du ein ERP brauchst. Kläre zuerst das Ob: Rechnungstool oder ERP?
  • Eine benötigte Anbindung oder ein Export ist noch ungeklärt. Dafür planen wir zuerst eine technische Prüfung.

Häufige Fragen

Wer begleitet meine weclapp Migration?

wals.pro begleitet im vereinbarten Projektumfang Datenübernahme, Mapping, Probemigration und technischen Abgleich. Dein Fachteam entscheidet über Daten und Geschäftsabläufe. Zuständigkeiten für Schnittstellen, Buchhaltung und die endgültige Startfreigabe legen wir gemeinsam fest.

Kann mein Shop während des ERP-Wechsels weiterlaufen?

Der Shop kann erreichbar bleiben. Die Übernahme und Verarbeitung seiner Bestellungen, Bestandsmeldungen und Versandrückmeldungen muss aber gesondert geplant und getestet werden. Zeitfenster, Nachlauf und Stopp-Kriterien stehen vor dem Wechsel fest. Unterbrechungsfreiheit ist keine Garantie.

Welche Daten und offenen Belege werden übernommen?

Der Umfang wird je Datenart vereinbart. Stammdaten, Bestand und offene Vorgänge werden getrennt betrachtet. Bei teilweise gelieferten oder berechneten Aufträgen, offenen Posten und Retouren prüfen wir den konkreten Bearbeitungsstand. Abgeschlossene Belege können nach fachlicher Prüfung im Altsystem oder Archiv verbleiben.

Wie wird die Vollständigkeit geprüft?

Wir vergleichen den vereinbarten Quelldatenstand mit dem Ziel: Kennungen, Anzahl, relevante Mengen und Summen sowie Beziehungen zwischen Datensätzen. Stichproben ergänzen diesen Abgleich um die fachliche Prüfung. Fehlende und doppelte Datensätze sowie Abweichungen werden dokumentiert und vor der Freigabe entschieden.

Was passiert, wenn die Umschaltung nicht freigegeben wird?

Dann greift der zuvor vereinbarte Stopp- und Rückfallplan. Vor einem Rückschalten wird geprüft, welche Vorgänge bereits im neuen System ausgeführt wurden. Echte Lieferungen, Rechnungen oder Zahlungen dürfen nicht durch einen zweiten Lauf doppelt entstehen.

Wie lange dauert das Projekt und was muss mein Team beitragen?

Die Dauer hängt von Datenqualität, offenen Vorgängen, Importwegen und Schnittstellen ab. Dein Team stellt Quelldaten und fachliche Ansprechpartner:innen bereit, prüft Mapping und Testfälle und entscheidet über Ausnahmen. Den Zeitplan legen wir nach der Bestandsaufnahme fest.

Deinen Wechsel zu weclapp konkret besprechen

Wir klären Ausgangssystem, Datenumfang, offene Vorgänge und die nächsten Prüfschritte. Bring deine Systemübersicht und die Fragen deines Teams mit.

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