Wie mache ich in weclapp die Disposition per KI nach meinen eigenen Einkaufsregeln?
Kurz gesagt: Mit wals.pro AI 4 weclapp macht ein Agent die Disposition in weclapp nach deinen eigenen Einkaufsregeln im Klartext. Er schlägt Mengen vor und legt pro Lieferant einen Bestellentwurf an, aber nichts geht ohne dein Ja an den Lieferanten.
Die Nachbestellung läuft in vielen Händlerbetrieben auf einem von drei Wegen: Entweder werden Meldebestände in weclapp einmal gepflegt und kaum mehr angefasst. Oder Bestandslisten wandern regelmäßig nach Excel und werden von Hand gerechnet. Oder ein separates Forecast-Tool hängt am ERP, mit eigenem Datenraum, eigener Artikelzuordnung und eigenem Abo.
Alle drei Wege haben denselben blinden Fleck: Die Information, die eine gute Bestellentscheidung braucht, liegt längst im ERP. Sie ist nur nicht an einem Ort zusammengeführt und nicht in der Sprache deiner eigenen Einkaufsregeln aufbereitet. Genau das übernimmt wals.pro AI 4 weclapp: ein Agent, der die Disposition nach deinen Regeln macht.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Daten liegen schon in weclapp. Bestand, Zulauf, Bedarf, Lieferant und Verkaufstempo gibt es pro Artikel als entscheidungsreife Dispo-Akte.
- Deine Regeln stehen im Klartext. Sie liegen als Arbeitsanweisung (SOP) in deinem Mandanten, nicht in einem Konfigurations-Baukasten.
- Aus Vorschlägen werden Bestellentwürfe. Pro Lieferant gebündelt, sobald du die Anlage freigibst.
- Nichts geht ohne dich an den Lieferanten. Das Bestätigen der Bestellung ist ein eigener Schritt mit eigener Freigabe.
- Ein System weniger. Die ganze Kette bleibt dort, wo die Daten ohnehin liegen.
Was braucht eine Bestellentscheidung wirklich?
„Wie viel soll ich von diesem Artikel nachbestellen?“ ist keine einzelne Zahl. Die ehrliche Antwort hängt an mehreren Dingen gleichzeitig:
- Wie viel liegt frei verfügbar im Lager, nach Reservierungen?
- Was ist bereits beim Lieferanten bestellt und rollt an?
- Wie viel ist durch offene Kundenaufträge schon verplant?
- Wie schnell verkauft sich der Artikel gerade, und wie war das im Vorjahr?
- Was sind Meldebestand, Zielbestand, Mindestbestellmenge und Gebinde?
- Welcher Lieferant, welcher Einkaufspreis, welche Wiederbeschaffungszeit?
weclapp kennt all das. Bisher musste man es für jeden Artikel mühsam zusammenklicken oder ein zweites System dafür anlernen. Dein Assistent bekommt es jetzt auf einen Blick: eine entscheidungsreife Dispo-Akte pro Artikel mit Bestand, Zulauf, Bedarf, Lieferant und Verkaufstempo. Bei großen Sortimenten schaut er sich die Artikel abschnittsweise an.
Fazit: Die Information für eine gute Bestellentscheidung liegt in weclapp, sie muss nur an einem Ort zusammenkommen.
Wie setzt du deine eigenen Regeln ein?
Klassische Dispo-Tools verkaufen vor allem eine Statistik-Engine: ABC-Klassen, Saisonalität, Sicherheitsbestand über Varianz. Das ist wertvoll, aber es ist kein eigenes System wert, das deine Stammdaten ein zweites Mal pflegen muss.
Ein Agent kann diese Abwägung selbst anstellen, wenn er saubere Daten und deine Regeln bekommt. Deine Regeln stehen bei uns im Klartext, als Arbeitsanweisung (SOP) in deinem Mandanten, nicht als Konfigurations-Baukasten. Ein erfundenes Beispiel:
„A-Artikel: hoher Servicegrad, kurze Reichweite. C-Artikel: nur bestellen, wenn unter Meldebestand. Saisonartikel Garten in der Gartensaison mit Zuschlag. Lieferant X ist gesperrt. Immer volles Gebinde, nie unter der Lieferanten-Mindestmenge.“
Der Agent liest diese Regeln, legt sie über die Datenlage und schlägt konkrete Mengen vor. Als neutralen Startpunkt rechnet er die native weclapp-Formel mit: Auslöser Meldebestand, Auffüllen bis Zielbestand, Mindestbestellmenge, volles Gebinde. Diesen Basisvorschlag verfeinert er nach deinen Regeln. Du siehst jede Zeile, bevor irgendetwas passiert. Meldebestand und Zielbestand an deinen Artikeln ändert der Assistent dabei nicht.
Fazit: Die Regeln gehören dir, der Agent wendet sie an, und du siehst jede Zeile, bevor etwas passiert.
Wie wird aus dem Vorschlag ein Bestellentwurf?
Ein Bestellvorschlag ist nur die halbe Miete, wenn daraus wieder Handarbeit wird. Deshalb führt der Ablauf weiter: Aus den Vorschlagszeilen, die du bestätigt hast, entsteht pro Lieferant gebündelt ein Bestellentwurf in weclapp, sobald du die Anlage freigibst. Preis, Währung, Mindestmenge und Gebinde zieht der Assistent aus der Bezugsquelle, Mengen werden sauber aufgerundet.
Es entsteht ein Entwurf, kein bestätigter Einkauf. Nichts geht ohne dich an den Lieferanten. Das Bestätigen der Bestellung ist ein eigener, bewusster Schritt mit eigener Freigabe. Wie Freigaben funktionieren, steht im Hilfe-Artikel Freigaben. Den Überblick, wie schreibende KI in weclapp mit Vorschau und Freigabe arbeitet, findest du auf einer eigenen Seite.
Fazit: Es entsteht ein Bestellentwurf pro Lieferant, und das Bestätigen bleibt ein eigener Schritt mit deiner Freigabe.
Ergebnis: ein System weniger
Der eigentliche Gewinn ist nicht eine schönere Prognose. Es ist, dass die ganze Kette aus Bestand, Bedarf, Vorschlag und Bestellung in dem System bleibt, das ohnehin die Wahrheit über deine Ware hält. Keine zweite Artikelzuordnung, die bei jeder neuen Variante auseinanderläuft. Kein Export-Import-Pingpong. Kein zusätzliches Abo für ein Tool, das nur einen Ausschnitt deiner Daten sieht. Das ist kein Angriff auf spezialisierte Planungstools, sondern die Frage, wo die Aufgabe am besten aufgehoben ist: dort, wo die Daten schon liegen.
Fazit: Bestand, Bedarf, Vorschlag und Bestellung bleiben in dem System, das ohnehin die Wahrheit über deine Ware hält.
Was es nicht ist
Kein automatischer Einkauf und kein Ersatz für deine Einkaufsentscheidung: Vorschlag und Anlage brauchen jeweils dein Ja, und der Assistent arbeitet nach den Regeln, die du ihm gibst. Die Disposition ist im Tarif Business enthalten; bis 31.12.2026 steht sie in jedem Arbeitsbereich zur Verfügung.
Für Online-Händler, die weclapp als ERP nutzen oder einführen, echte Lieferzeiten und Gebinde haben und keinen Bedarf an einem weiteren Planungssystem, sondern an einer Nachbestellung, die ihre eigenen Regeln kennt. Was wals.pro AI 4 weclapp sonst kann, findest du auf der Produktseite und im Überblick zum weclapp-MCP-Server. Verbinde wals.pro AI mit deinem weclapp unter ai.wals.pro oder buch dir einen Termin unter wals.pro/termin, dann schauen wir uns an, wie das mit deinen echten Artikeldaten aussieht.
Fazit: Der Agent schlägt vor, du entscheidest, und die Regeln setzt du.
Quellen und Grenzen
Der Artikel beruht auf unserer Projekterfahrung mit weclapp und auf dem Funktionsumfang von wals.pro AI 4 weclapp. Verlinkte externe Quellen gibt es nicht. Das Regelbeispiel mit A- und C-Artikeln ist erfunden.
Die Disposition ist im Tarif Business enthalten und steht bis 31.12.2026 in jedem Arbeitsbereich zur Verfügung. Sie ist kein automatischer Einkauf: Vorschlag und Anlage brauchen jeweils dein Ja. Meldebestand und Zielbestand deiner Artikel ändert der Assistent nicht.
Häufige Fragen
Was braucht eine Bestellentscheidung in weclapp?
Freien Bestand nach Reservierungen, bereits bestellte Ware, verplante Mengen aus offenen Kundenaufträgen, das Verkaufstempo, Meldebestand, Zielbestand, Mindestbestellmenge und Gebinde sowie Lieferant, Einkaufspreis und Wiederbeschaffungszeit. All das kennt weclapp bereits.
Wie bringe ich meine Einkaufsregeln in die Disposition?
Du hinterlegst sie im Klartext als Arbeitsanweisung (SOP) in deinem Mandanten. Der Agent legt sie über die Datenlage und verfeinert den Basisvorschlag, den er mit der nativen weclapp-Formel rechnet.
Bestellt die KI automatisch beim Lieferanten?
Nein. Aus den bestätigten Vorschlagszeilen entsteht pro Lieferant ein Bestellentwurf, sobald du die Anlage freigibst. Das Bestätigen der Bestellung ist ein eigener Schritt mit eigener Freigabe.
Ändert der Assistent Meldebestand und Zielbestand an meinen Artikeln?
Nein. Er schlägt Mengen vor und legt auf Freigabe einen Bestellentwurf an, Meldebestand und Zielbestand deiner Artikel bleiben unverändert.
In welchem Tarif ist die Disposition enthalten?
Im Tarif Business. Bis 31.12.2026 steht sie in jedem Arbeitsbereich zur Verfügung.