Klicke hier, um ein unverbindliches Erstgespräch zu buchen!

DATEV-Schnittstelle

DATEV-Übergabe aus weclapp: Rechnungsdatenservice, Buchungsdatenservice oder CSV?

weclapp übergibt Buchhaltungsdaten auf drei Wegen an DATEV: Rechnungsdatenservice 1.0, Buchungsdatenservice und CSV im DATEV-Format. Will deine Kanzlei Belege mit Buchungsvorschlag übernehmen und selbst kontieren, passt der Rechnungsdatenservice 1.0; will sie fertige Buchungssätze, der Buchungsdatenservice; kann sie keine Online-Anbindung nutzen, die CSV. Laut Funktionstabelle der weclapp-Preisseite (Stand Oktober 2026) ist der DATEV-Export in ERP Starter, Dienstleistung und Handel enthalten; prüfe vor Vertragsabschluss die aktuelle Funktionsübersicht.

Illustration eines Finanz-Dashboards mit Diagrammen, Belegen und Prozentzeichen in wals.pro-Rot

Welche drei Wege gibt es?

Es gibt drei Hauptwege. Dazu kommen der Belegbilderservice, der nur PDF-Belege überträgt, und der Stammdaten-Export; die Preisseite zählt zusammen sechs Exportarten, weil die CSV in zwei Varianten gezählt wird. Welcher Weg passt, entscheidet das Setup deiner Kanzlei, nicht das ERP.

Rechnungsdatenservice 1.0. Die Schnittstelle überträgt strukturierte Belegdaten und digitale Belege nach DATEV Unternehmen online (DATEV nennt als Ziel die Rechnungswesen-Programme der Kanzlei) und macht daraus Buchungsvorschläge (DATEV-Marktplatz, Eintrag weclapp). Technische Basis ist die XML-Schnittstelle online. Aus weclapp gehen Verkaufs- und Einkaufsrechnungen, Gutschriften und Kassentransaktionen raus. Stammdaten überträgt dieser Weg nicht. Die Kanzlei prüft die Vorschläge und bucht sie.

Buchungsdatenservice. Hier landen strukturierte Buchungsdaten und die zugehörigen digitalen Belege als Buchungssätze, die die Kanzlei ins DATEV-Rechnungswesen übernimmt. Technische Basis ist das DATEV-Format. weclapp überträgt laut Hilfe auch Banktransaktionen und Sachbuchungen, jeweils mit Belegbild.

CSV im DATEV-Format. weclapp erzeugt eine ZIP-Datei mit CSV-Dateien, die deine Kanzlei auspackt und importiert. Es gibt zwei Varianten. Die journalbasierte Variante enthält Buchungsjournal, Sachkontenstammdaten und Debitoren- und Kreditorenstammdaten und nimmt auch Buchungen auf, die du per Stapelbuchung erfasst. Die belegbasierte Variante exportiert nur die in weclapp erzeugten Belege mit den hinterlegten Standardkonten, die Rechnungen müssen dafür nicht vorher gebucht sein.

Grafik zur DATEV-Übergabe aus weclapp: drei Wege Rechnungsdatenservice 1.0, Buchungsdatenservice und CSV im DATEV-Format; DATEV-Export in 3 von 3 ERP-Paketen, 6 Exportarten, Steuerberater-Zugang als Einzellizenz 0 Euro. Zahlen geprüft am 11.10.2026

Drei Wege im Vergleich

WegWas wird übertragenVoraussetzungPasst, wenn
Rechnungsdatenservice 1.0Belegdaten, Belegbilder, BuchungsvorschlägeDatenservice, DATEV Online LizenzKanzlei kontiert selbst
BuchungsdatenserviceBuchungssätze mit Belegbild, auch Bank und SachbuchungenDatenservice, Bestand in DATEV Belege onlineFertige Buchungssätze gewünscht
CSV im DATEV-FormatZIP mit Journal und Stammdaten oder nur BelegeImport ins DATEV-RechnungswesenKeine Online-Anbindung

Welche Voraussetzungen gelten auf deiner Seite?

Für beide Datenservices gilt in weclapp: Die Buchhaltung ist eingerichtet, und die Belege haben im Journal den Status „Gebucht“ und sind festgeschrieben. Kund:innen und Lieferant:innen brauchen laut weclapp-Hilfe fünfstellige Personenkonten: Debitoren von 10000 bis 69999, Kreditoren von 70000 bis 99999. Beim Buchungsdatenservice muss außerdem der Wirtschaftsjahresbeginn in weclapp und DATEV übereinstimmen.

Mandantennummer, Beraternummer und die Länge der Sachkontennummern bekommst du von deiner Kanzlei. Lege mit ihr auch fest, welchen Kontenrahmen sie nutzt: weclapp führt die Standard-Kontenpläne SKR03 und SKR04. Die Verbindung zu DATEV läuft über Anmeldung, zum Beispiel mit SmartLogin. Sie läuft aus Sicherheitsgründen regelmäßig ab, spätestens beim Abmelden aus weclapp, und du stellst sie bei Bedarf neu her.

Die Einrichtung selbst beschreiben weclapp und DATEV Schritt für Schritt. Bestellung und Freischaltung der Datenservices laufen bei DATEV; wer bestellt, klärst du mit deiner Kanzlei.

Was braucht die Kanzlei am Monatsende?

Eine Kanzlei will am Monatsende vier Dinge, egal welchen Weg du wählst:

  1. Belege. Jede Rechnung und Gutschrift als Beleg, sauber dem Buchungssatz zugeordnet.
  2. Buchungsstapel. Alle Buchungssätze des Monats, mit Konto, Gegenkonto, Steuerschlüssel und Belegverknüpfung, in einem Format, das die Kanzlei ohne Handarbeit einliest.
  3. Zahlungszuordnung. Welche Zahlung zu welcher offenen Rechnung gehört. In weclapp ergibt sich das aus dem Abgleich der offenen Posten und dem automatisierten Buchen von Banktransaktionen. In DATEV kommt es nur beim Buchungsdatenservice mit; beim Rechnungsdatenservice ordnet die Kanzlei über ihre eigenen Bankdaten zu, die Rechnungsnummer im Verwendungszweck hilft ihr dabei. Ergänzend gibt es Zahlungsabgleich 4 weclapp von wals.pro: Er verbucht erkannte Banktransaktionen auf offene Posten. Zahlungsabgleich 4 weclapp löst Sammelauszahlungen und Zahlungsavise von Zahlungsdienstleistern wie PayPal oder American Express in Einzelzahlungen und Gebühren auf und ordnet sie den Rechnungen zu; ein fünfstufiger Scoring-Abgleich bewertet jeden Treffer. Weitere Zahlungsdienstleister binden wir auf Anfrage an.
  4. Sammelauszahlungen als Umbuchung. Eine Auszahlung von Shopify Payments, PayPal oder Klarna ist kein Umsatz, sondern der Zahlungsfluss für viele Bestellungen. Sie gehört als Umbuchung zwischen Zahlungsdienstleister-Konto und Bank, je nach Kanzlei über ein Transit- oder Verrechnungskonto. Gebühren und Erstattungen stehen getrennt. Die umsatzsteuerliche Behandlung der Gebühren klärst du mit deiner Kanzlei.

Das ersetzt keine Steuerberatung; Konten und Buchungsregeln legt deine Kanzlei fest.

Kostenloser Zugang für Steuerberater:innen in weclapp

Steuerberater:innen können auf Wunsch der Mandant:innen einen kostenlosen Zugang zum weclapp-System bekommen (Listenpreis weclapp, Stand Oktober 2026). Die Preisseite führt den Zugang in der Funktionsliste der Buchhaltung und als Einzellizenz mit 0 €. Den Steuerberater-Zugang gibt es in jedem Paket, auch in ERP Starter.

Der Zugang ersetzt die DATEV-Übergabe nicht. Er kann sie aber ergänzen, wenn die Kanzlei selbst ins System schaut. Welche Rechte der Zugang umfasst, regelst du in weclapp; kläre das vorher mit deiner Kanzlei.

Die DATEV-Übergabe aus weclapp in vier Zahlen

3 von 3
ERP-Pakete (Starter, Dienstleistung, Handel) mit DATEV-Export in der Funktionstabelle
6
Exportarten im DATEV-Export: CSV belegbasiert, CSV journalbasiert, Rechnungsdatenservice 1.0, Buchungsdatenservice, Belegbilderservice, Stammdaten
0 €
Einzellizenz Steuerberater-Zugang, nur zusammen mit ERP Dienstleistung oder Handel buchbar
Nur einmal
jeden Beleg übertragen, DATEV prüft nicht auf Duplikate

Listenpreis weclapp, Stand Oktober 2026, netto.

Entscheidungshilfe: Welcher Weg zu deiner Kanzlei?

Icon: Beleg

Belege mit Buchungsvorschlag, Kanzlei kontiert selbst

Nimm den Rechnungsdatenservice 1.0. Die Kanzlei bekommt Belege mit Buchungsvorschlag und behält die Hoheit über die Buchung.

Icon: Abgleich

Fertige Buchungssätze, wenig Nacharbeit

Nimm den Buchungsdatenservice. Plane vorher Konten, Steuerschlüssel und die Festschreibung der Journalbuchungen in weclapp (nicht zu verwechseln mit der Festschreibung in DATEV, die deine Kanzlei vornimmt) sauber durch. Frag deine Kanzlei auch, ob sie die Banktransaktionen schon auf anderem Weg bekommt, sonst können Zahlungen doppelt ankommen.

Icon: Datei

Keine Online-Anbindung

Nimm die CSV im DATEV-Format, journalbasiert, wenn du auch Sachbuchungen liefern oder die Kontierung aus weclapp übernehmen willst. Die belegbasierte Variante bucht auf die Standardkonten aus den globalen Einstellungen; reichen deiner Kanzlei die, passt sie.

Icon: Prüfung

Zunächst nur die PDFs liefern

Der Belegbilderservice überträgt PDF-Dokumente aus Verkauf und Einkauf nach DATEV Belege online. Laut weclapp-Hilfe braucht er in weclapp keine eingerichtete Buchhaltung; als Grundlage der Belegzähler nennt die Hilfe allerdings Journalbuchungen. Teste den Ablauf vor dem ersten Monat gemeinsam mit deiner Kanzlei. In DATEV braucht es einen Vertrag zu DATEV Unternehmen online und einen Bestand in DATEV Belege online; laut weclapp-Hilfe sind beide kostenpflichtig, die Konditionen nennt DATEV oder deine Kanzlei.

Beispiel: Monatsende bei 3.000 Bestellungen

Ein fiktives Beispiel: Ein Shop mit 3.000 Bestellungen im Monat und einer Kanzlei, die DATEV Unternehmen online nutzt. Am Monatsende schreibt das Team die Journalentwürfe fest, prüft die Zähler „Neue Belege“ und „Nicht abgeschlossene Belege“, überträgt gesammelt und kontrolliert das Protokoll. Fehlerhafte Belege, etwa mit ungültigem Personenkonto, überspringt die Übertragung; bei einer ungültigen IBAN meldet sie einen Fehler. Das Team korrigiert den Stammsatz und überträgt nach.

Wann passt das nicht?

Passt

  • Deine Kanzlei arbeitet mit DATEV Rechnungswesen oder DATEV Unternehmen online.
  • Du führst die vorbereitende Buchhaltung in weclapp und willst Belege regelmäßig, am besten gesammelt am Monatsende, übergeben.
  • Du hast viele Rechnungen im Monat, etwa aus Shop und Marktplätzen, und willst nicht jeden Beleg einzeln versenden.

Passt nicht

  • Deine Kanzlei sitzt in Österreich und arbeitet mit BMD. Dann ist der BMD-Export der richtige Weg, weclapp bietet ihn als eigene Funktion.
  • Deine Kanzlei arbeitet weder mit DATEV noch mit BMD. Dann greift keiner der drei Wege. Frag sie, welches Importformat ihre Software liest, und kläre mit weclapp, ob ein passender Export existiert.
  • Du schreibst nur Rechnungen und brauchst weder Lager noch Einkauf noch Fibu: Dann kann ein schlankes Rechnungstool mit DATEV-Export genügen.
  • Du erwartest, dass die Schnittstelle fachlich prüft. Das tut sie nicht (siehe FAQ).

Für wen ist das relevant?

Für wen ist das relevant? Für Online-Händler:innen und Großhändler:innen mit Volumen (ERP für Online-Händler:innen), für SaaS-, App- und Abo-Anbieter (Buchhaltung für SaaS und Abo-Geschäft) und für IT-Systemhäuser und MSPs.

Zur E-Rechnungspflicht, die ebenfalls in der Buchhaltung ankommt: Ob bei einer E-Rechnung das strukturierte Original oder die PDF-Darstellung übertragen wird, ist in der weclapp-Hilfe nicht beschrieben; kläre das vor Beginn der E-Rechnungs-Ausstellungspflicht (Stufen 2027 und 2028) mit weclapp und deiner Kanzlei.

Häufige Fragen

Brauche ich DATEV Unternehmen online?

Für die drei Datenservices (Rechnungsdatenservice, Buchungsdatenservice, Belegbilderservice) ja, in unterschiedlicher Form: Der Buchungsdatenservice und der Belegbilderservice brauchen einen Bestand in DATEV Belege online (Teil von DATEV Unternehmen online), der Rechnungsdatenservice eine DATEV Online Lizenz mit erweiterter Bearbeitungsform. Bestellt werden sie bei DATEV; wer bestellt, klärst du mit deiner Kanzlei. Ob und was die Datenservices kosten, nennt DATEV oder deine Kanzlei; laut weclapp-Hilfe sind beim Belegbilderservice Vertrag und Bestand kostenpflichtig. Für die CSV im DATEV-Format brauchst du das nicht.

Geht das auch mit BMD in Österreich?

Nicht über die DATEV-Wege, sondern über einen eigenen BMD-Export. weclapp bietet ihn für österreichische Kunden auf Journalbasis, mit BMD-konformen Personenkonten und festgeschriebenen Journalbuchungen. Die DATEV-Wege oben gelten für Kanzleien mit DATEV. Der DATEV-Marktplatz nennt für weclapp als Zielmarkt Deutschland und Österreich (Eintrag weclapp im DATEV-Marktplatz), entscheidend ist die Software deiner Kanzlei.

Wie oft übertrage ich Daten von weclapp an DATEV?

Die weclapp-Hilfe empfiehlt, die Daten gesammelt am Monatsende zu übertragen. Du löst die Übertragung in weclapp unter „Buchhaltung > Export“ aus. Jeder Beleg sollte nur einmal übertragen werden, weil DATEV keine Duplikate prüft. weclapp bietet standardmäßig nur noch nicht übertragene Belege an.

Werden Auszahlungen von Shopify Payments oder PayPal mit übertragen?

Der Buchungsdatenservice überträgt laut Hilfe auch Banktransaktionen, der Rechnungsdatenservice nicht. Eine Sammelauszahlung verbucht die Kanzlei als Umbuchung mit getrennten Gebühren und Erstattungen; je nach Kanzlei läuft sie über ein Transit- oder Verrechnungskonto. Frag sie, ob sie die Bankdaten schon auf anderem Weg bekommt. Das ersetzt keine Steuerberatung.

Prüft DATEV, ob meine Buchungen fachlich stimmen?

Nein. DATEV prüft nach eigenem Hinweis nur, ob die Output-Datei fehlerfrei in die DATEV-Software eingelesen wird. Ob Konten, Steuerschlüssel und Beträge fachlich richtig übergeben werden, prüft DATEV nicht (laut Hinweis im DATEV-Marktplatz). Das bleibt bei dir und deiner Kanzlei. Eine Datei ohne Einlesefehler ist noch keine richtig kontierte Datei.

Was muss ich in weclapp vorbereiten, bevor ich zum ersten Mal übertrage?

Buchhaltung einrichten, DATEV-konforme fünfstellige Personenkonten vergeben, Mandanten- und Beraternummer eintragen, Belege buchen und festschreiben. Kläre mit deiner Kanzlei außerdem Kontenrahmen und Sachkontenlänge. Die Zahlungsbedingungen sind eingeschränkt: Die Schnittstelle unterstützt höchstens zwei Konditionen, Einkaufsrechnungen gehen ohne Skontoinformationen raus. Stimme das einmal mit deiner Kanzlei ab, bevor du den ersten Monat überträgst.

Weiterlesen

Deine Kanzlei, dein Weg: wir klären ihn mit dir.

In einem Gespräch gehen wir durch, was deine Kanzlei bestellt hat und welcher Weg zu deinem Beleg- und Zahlungsvolumen passt.