So richten wir es bei Systemhäusern ein: Der Vertrag erzeugt jeden Monat einen Auftrag mit Kontingentartikel. Wir bauen es mit dir zuerst an einem Testmandanten nach: Der Auftrag muss bestätigt werden und einen Leistungszeitraum tragen, sonst entsteht kein Kontingent. Wie Zeiten am Ticket entstehen, steht in Wie verbinde ich Helpdesk, Zeitbuchung und Rechnung im Systemhaus?.
Ein Dienstleistungskontingent entsteht über einen Kontingentartikel auf einem Auftrag, sobald du die Auftragsbestätigung erzeugst. Techniker:innen buchen über das Feld „Dienstleistungskontingent“ im Buchungsbericht. Erfasst werden nur Buchungen, die nicht auf einem Auftrag stehen. Das Kontingent lässt sich überbuchen, Mehraufwände sind extra zu berechnen, nicht verbrauchte Stunden verfallen in weclapp. Ob Stunden gegenüber deinem Kunden verfallen dürfen, regelt dein Vertrag. Das ersetzt keine Rechtsberatung.
Zeit, die du auf einen Auftrag buchst, zählt deshalb nicht aufs Kontingent. Bei Kunden mit Kontingent bleibt das Ticket in unserer Praxis ohne Projektauftrag, Zeit-und-Material-Kunden buchen auf Aufgaben ihres Auftrags.
Buchungen auf einem Kontingent sind nicht einzeln abrechenbar, weil das Kontingent separat abgerechnet wird. Für Mehrstunden brauchst du deshalb eine Regel pro Kunde: Entweder buchst du über das Kontingent hinaus (Überbuchung), oder du schließt das volle Kontingent ab, denn laut Doku nehmen nur offene Kontingente Buchungen an, und buchst weitere Zeit auf den Auftrag. Nie beides für dieselbe Buchung. Wie eine Überbuchung auf die Rechnung kommt, beschreibt die Doku nicht. In einem Test über die API (Sandbox, Stand 11.10.2026) standen Buchungen auf dem Kontingent im Leistungsnachweis, aber nicht auf der Rechnung, und eine Überbuchung war ohne Hinweis möglich. Rechne deshalb damit, Mehrstunden selbst zu berechnen, zum Beispiel über den Auftrag. Wir prüfen die Regel mit dir an einem Testmandanten.